Allergie - Testung  und  Asthmabehandlung







Alle erforderlichen Untersuchungsmethoden für Kinder und Jugendliche mit  Atemwegserkrankungen und Asthma bronchiale einschließlich  Lungenfunktionsuntersuchung und Allergietestung werden in unserer Praxis eingesetzt.


Besonderer Praxisschwerpunkt ist die Langzeitbetreuung von Patienten mit Asthma bronchiale. Es erfolgt eine  Asthmaschulung  und Anleitung der Kinder und Eltern im Umgang mit der Erkrankung.


Aktueller Pollenflugkalender:

http://pollenflug.de



Im folgenden habe ich spezielle Hinweise für Patienten mit


- Gräserpollenallergie

- Baumpollenallergie

- Schimmelpilzallergie

- Tierhaarallergie

- Hausstaubmilbenallergie



Am Ende des Kapitels finden Sie Hinweise zur 

                      Inhalationsbehandlung



Hinweise zur  G R Ä S E R P O L L E N A L L E R G I E

 

  Mit Heuschnupfen oder Heufieber bezeichnet man eine Allergie gegen Blütenstaub (Pollen). Der Pollen dient der Befruchtung von Pflanzen. Er wird von Insekten oder vom Wind von einer Pflanze auf eine andere übertragen. Insektenbestäubte Pflanzen (z.B. Blumen und Sträucher mit großen oder bunten Blüten) bilden meist größere stachlige oder klebrige Pollenkörner, die gut an den Insekten hängen bleiben. Windbestäubte Pflanzen dagegen (viele Unkräuter, Bäume, hauptsächlich aber Gräser und Getreide) produzieren sehr viele kleine, glatte Körnchen, die leicht vom Wind weggetragen werden. Diese Pollen sind hauptsächlich als Allergieauslöser anzusehen, da sie fast überall anzutreffen sind und leicht in die Atemwege gelangen. In bestimmten Monaten kommen sie in großer Menge in der Luft vor und können bis zu Hunderten von Kilometern weit verbreitet werden. Besonders stark ausgeprägt ist der Pollenflug in den frühen Morgenstunden.

   Bei Kontakt mit den menschlichen Schleimhäuten entleeren sich die Pollenkörner und geben verschiedene Substanzen frei, die für die allergischen Reaktionen verantwortlich sind.
   Beschwerden machen sich vor allem an den Atemwegsorganen, der Nase und den Augen bemerkbar, wie z.B. Asthma bronchiale, Atemnot, Schnupfen, Niesanfälle, Augentränen und -jucken.
   Es ist charakteristisch für eine Pollenallergie, daß die Beschwerden saisonal, d.h. nur in ganz bestimmten Monaten, auftreten und zwar zur Blütezeit der verantwortlichen Pflanzen, die regional je nach örtlichen und klimatischen Verhältnissen (Hochgebirge, Flachland usw.) variiert. Große Mengen von Gräser- und Getreidepollen in der Luft findet man in den Monaten Mai, Juni, Juli.
   Die allergologisch wichtigsten Gräserpollen stammen von Wiesenlischgras, Knäuelgras, Wiesenrispengras, Glatthafer, Wiesenschwingel und Wiesenfuchsschwanz.
   Unter den Getreidepollen hat der Roggen die größte Bedeutung. Roggenpollen sind in unseren Breiten die aggressivsten überhaupt.
   Da die Gräser so nah miteinander verwandt sind, ist der Patient fast immer gegen mehrere verschiedene Gräser allergisch.

 


Wie können Sie selbst die Allergiebehandlung sinnvoll unterstützen?

 

   * Halten Sie sich in den Monaten Mai, Juni, Juli möglichst wenig im Freien auf. Unlassen Sie Ausflüge durch Wiesen und Getreidefelder, besonders in den Vormittagsstunden an sonnigen, windigen Tagen.
   * Schlafen Sie bei geschlossenen Fenstern oder schließen Sie diese vor 4 Uhr morgens, da der Pollenflug bereits um diese Zeit einsetzt.
   * Unterlassen Sie Radfahren, Laufen oder andere sportliche Betätigungen in freier Natur; betreiben Sie Sport nur im Stadtgebiet oder in Turnhallen.
   * Halten Sie beim Autofahren die Fenster geschlossen und schalten Sie die Lüftung aus.
   * Verbringen Sie Ihren Urlaub in der Zeit der heftigsten Heuschnupfensymptome in einer anderen Gegend, an besten im Hochgebirge (über 2000m), am Mittelmeer oder auf einer Insel mitten im Meer.
   * Halten Sie Ihre Wohnung und Ihren Arbeitsplatz möglichst staubfrei (Fenster wenig öffnen) und vermeiden Sie jeden Kontakt mit Haustieren.

 

 

 

 

 

Hinweise zur  BAUM - und STRÄUCHERPOLLENALLERGIE

 

 Mit Heuschnupfen oder Heufieber bezeichnet man eine Allergie gegen Blütenstaub (Pollen). Der Pollen dient der Befruchtung von Pflanzen. Er wird von Insekten oder vom Wind von einer Pflanze auf eine andere übertragen. Insektenbestäubte Pflanzen (z.B. Blumen und Sträucher mit großen oder bunten Blüten) bilden meist größere stachlige oder klebrige Pollenkörner, die gut an den Insekten hängen bleiben. Windbestäubte Pflanzen dagegen (viele Unkräuter, Bäume, hauptsächlich aber Gräser und Getreide) produzieren sehr viele kleine, glatte Körnchen, die leicht vom Wind weggetragen werden. Diese Pollen sind hauptsächlich als Allergieauslöser anzusehen, da sie fast überall anzutreffen sind und leicht in die Atemwege gelangen. In bestimmten Monaten kommen sie in großer Menge in der Luft vor und können bis zu Hunderten von Kilometern weit verbreitet werden. Besonders stark ausgeprägt ist der Pollenflug in den frühen Morgenstunden. 

   Bei Kontakt mit den menschlichen Schleimhäuten entleeren sich die Pollenkörner und geben verschiedene Substanzen frei, die für die allergischen Reaktionen verantwortlich sind.
Beschwerden machen sich vor allem an den Atemwegsorganen, der Nase und den Augen bemerkbar, wie z.B. Asthma bronchiale, Atemnot, Schnupfen, Niesanfälle, Augentränen und -jucken.
   Es ist charakteristisch für eine Pollenallergie, daß die Beschwerden saisonal, d.h. nur in ganz bestimmten Monaten, auftreten und zwar zur Blütezeit der verantwortlichen Pflanzen, die regional je nach örtlichen und klimatischen Verhältnissen (Hochgebirge, Flachland usw.) variiert. Große Mengen von Baum- und Sträucherpollen in der Luft findet man in den Monaten Februar, März, April und Mai.
   Die allergologisch wichtigsten Gräserpollen stammen von Birke, Erle und Hasel, wobei Birkenpollen am aggressivsten sind.

   Wie können Sie selbst die Allergiebehandlung sinnvoll unterstützen?

* Halten Sie sich in den Monaten Feburar, März, April und Mai möglichst wenig im Freien auf.
* Unterlassen Sie Ausflüge an sonnigen, windigen Tagen.
* Schlafen Sie bei geschlossenen Fenstern.
* Unterlassen Sie Radfahren, Laufen oder andere sportliche Betätigungen in freier Natur; betreiben Sie Sport nur im Stadtgebiet oder in Turnhallen.
* Halten Sie beim Autofahren die Fenster geschlossen und schalten Sie die Lüftung aus.
* Verbringen Sie Ihren Urlaub in der Zeit der heftigsten Heuschnupfensymptome in einer anderen Gegend, an besten im Hochgebirge (über 2000m), am Mittelmeer oder auf einer Insel mitten im Meer.
* Halten Sie Ihre Wohnung und Ihren Arbeitsplatz möglichst staubfrei (Fenster wenig öffnen) und vermeiden Sie jeden Kontakt mit Haustieren.
* Meiden Sie im Frühjahr Haselsträucher, Erlen und Birken.

 

 

 

Merkblatt  zur  S c h i m m e l p i l z - A l l e r g i e

 

    Schimmelpilze gehören zur großen Familie der Pilze, von denen derzeit ca. 250000 verschiedene Arten bekannt sind. Man unterscheidet u.a. Speisepilze, Schimmel auf Nahrungsmitteln und Stockflecken auf Tapeten.
    Schimmelpilze wachsen überall dort, wo es feucht und warm ist bzw. wo man pflanzliche Stoffe findet. Sie wachsen bevorzugt auf Lebensmitteln, Papier, Tapeten, Stoffen, Zimmerpflanzen, in Bad, Keller, Küche, Garten und sogar im Kühlschrank. Man trifft sie also, ebenso wie die Bakterien, überall an. Ständig schweben die Schimmelpilze in der Luft, werden eingeatmet oder mit Nahrungsmitteln aufgenommen und können bei empfindlichen Personen zu Allergien führen.
    Eine Allergie gegen Schimmelpilze ist vom Patienten sehr schwer zu erkennen. Es sollte genau beobachtet werden, wann, wo und unter welchen Umständen Beschwerden auftreten.
    Hohe Sporenkonzentrationen in der Luft sind besonders von Mai bis Oktober zu verzeichnen, dabei kommen die Sporen einiger Schimmelpilz-Arten tagsüber in größeren Mengen vor, die anderer Arten dagegen nachts.
    Diese winzigen Sporen atmet man leicht ein. Bei Kontakt mit menschlichen Schleimhäuten werden Substanzen aus den Sporen freigesetzt, die allergische Reaktionen auslösen können, wie z.B. Fließschnupfen, Husten, Niesanfälle, Nesselfieber, Asthma.
    Da auch viele Nahrungsmittel (Gemüse, Obst) bereits schimmelpilzhaltig sind oder aus schimmelpilzhaltigen Ausgangsprodukten hergestellt werden (Fruchtsäfte, Bier, Wein), muß beim Genuß dieser Nahrungsmittel ebenfalls mit Beschwerden gerechnet werden. Diese können sich in den o.g. Symptomen, aber auch in Migräne, Bauchschmerzen, Durchfall und Erbrechen äußern. Am häufigsten jedoch entsteht eine Schimmelpilzallergie durch Einatmen der Sporen.
    In bestimmten Räumen (besonders in Kellern, in alten feuchten Häusern, in schlecht geheizten Neubauten, in Räumen mit Parkettböden, Klimaanlagen oder Holzverkleidungen) können sich Beschwerdeb verstärken.
    Grundsätzlich muß jeder Patient mit einer Schimmelpilz-Allergie individuell behandelt werden.
    Bei nahrungsmittelbedingten Schimmelpilzallergien versucht man, die allergieverdächtigen Nahrungsmittel als solche zu erkennen und so weit wie möglich zu meiden. Allerdings ist die Einhaltung einer entsprechenden Ernährung sehr schwierig, da praktisch alle Obst- und Gemüsearten und viele Getränkesorten Schimmelpilze enthalten können. Die Schimmelpilze, die hier angesprochen wurden, gehören zwangsläufig zu den verschiedenen Obst- und Gemüsearten dazu, ohne daß diese Nahrungsmittel schon verdorben sind.
    Am wirkungsvollsten ist bei einer Schimmelpilzallergie sicherlich die Behandlung mit Medikamenten, wobei gleichzeitig der Kontakt mit Schimmelpilzen so weit wie möglich vermieden werden sollte.



    Wie können Sie selbst die Allergiebehandlung sinnvoll unterstützen?

   * Lüften Sie Haus und Wohnung so oft wie möglich.
   * Entfernen Sie alle Luftbefeuchter an Heizkörpern.
   * Achten Sie auf Stockflecke hinter Schränken, Kacheln, Holzverkleidungen etc.
   * Verhindern bzw. beheben Sie nach Möglichkeit Wasserschäden, schlechte Drainage und Kondenzwasserbildung in

     ihrem Haus.
   * Entfernen Sie möglichst alle Zimmerpflanzen (besonders in Hydrokultur).
   * Lassen Sie keine Küchenabfälle liegen.
   * Lagern Sie Obst und Gemüse nur im Kühlschrank. Reinigen Sie Ihren Kühlschrank häufig.
   * Unterlassen Sie Gartenarbeit, da Sie hierbei mit abgeschnittenen Pflanzenteilen oder Kompost in  Berührung

     kommen. Unterlassen Sie vor allem auch Rasenmähen, da hierbei Schimmelpilze in großer Zahl aufgewirbelt

     werden.

 

 

 

Merkblatt  zur   T i e r h a a r a l l e r g i e

 

   Nach neuesten Schätzungen leidet über 10% der Bevölkerung, die Haustiere hält, an einer Tierhaarallergie. Durch die vermehrte Klein­tierhaltung hat sich die Allergierate in den letzten Jahren vor allem bei Kindern sprunghaft erhöht. Am häufigsten sind Allergiebn gegen Katzen und Hunde. Darüber hinaus gibt es Personen, die nur auf eine ganz bestimmte Hunderasse (z.B. Rauhhaardackel) reagieren. Meist be­stehen gleichzeitig Allergien gegen andere Tierarten. Mit hoher Wahr­scheinlichkeit wird eine Person mit einer allergischen Veranlagung ir­gendwann einmal gegen das eigene Haustier allergisch, u.U. sogar gegen das Tier des Nachbarn.
   Da die Anlage zur Entwicklung einer allergischen Erkrankung vererb­bar ist, sollte man sich auch genau überlegen, ob man einem Kind, das bereits unter Heuschnupfen leidet, noch ein Haustier schenkt. Durch den ständigen innigen Kontakt mit dem Tier kann möglicherweise eine schlimmere Allergie, z.B. Tierhaare, -schuppen, aktualisiert werden.
   Natürlich entwickeln auch Personen, die von Berufs wegen ständigen Kontakt mit Tieren haben, häufig Allergien gegen diese Tiere.
   Am häufigsten sind die an den Tierhaaren haftenden Hautschuppen, die als feiner Staub durch die Luft fliegen und eingeatmet werden, als Allergieursache anzusehen. Bestimmte Menschen zeigen nach Kontakt mit den im Speichel und Urin von Tieren enthaltenen Eiweißstoffen allergi­sche Reaktionen. Meistens sind die Schleimhäute der Augen (Bindehautentzündung, Augenjucken, Augentränen), der Nase (Schnupfen, Niesanfälle), der Bronchien (Asthma, Husten, Atemnot) betroffen.
   Eine Tierhaarallergie ist meist recht einfach zu erkennen, da die Beschwerden oft sofort auftreten, wenn der Patient das betreffende Tier berührt oder wenn er den Raum betritt, in dem sich das Tier auf­hält.
   Tierhaarallergene kommen bei allen lebenden Tieren, aber auch in Fellen (Bettvorleger, Wandschmuck), Kleidungsstücken (Pelze, Pelzbe­sätze), Federkissen, Matratzen, Teppichen und allen Gegenständen des Alltags, die aus Tierhaaren hergestellt wurden, vor.
   Die beste Möglichkeit der Allergiebehandlung ist zweifelsohne die Abschaffung des Tieres, auch wenn dies dem Betroffenen und seiner Fa­milie schwerfällt. Es sollten auch keine anderen Haustiere mehr ange­schafft werden. Eine spezifische Hyposensibilisierung in Form einer Spritzenbehandlung ist zwar prinzipiell möglich, wird jedoch nur bei einem sehr eng umgrenzten Patientenkreis angewandt. Beispielsweise ist sie zu erwägen bei Personen, die von Berufs wegen mit Tieren in Berüh­rung kommen - wenn also die Meidung des Allergens unmöglich ist oder existenzielle Probleme damit verbunden sind -; aber auch in diesen Fällen sollte man lieber einen Berufswechsel in Betracht ziehen.
   Ist ein gelegentlicher Tierkontakt unvermeidlich (z.B. Einladungen bei Freunden, Verwandten, die Haustiere halten), so kann in solchen Situationen ein vorbeugend wirkendes Medikament eingenommen werden.
   Bei einer Allergie gegen Federn sollte man Kissen und Bettdecken aus Kunstfasern wählen. Liegt eine Allergie gegen Pferdehaar vor, sollte man bei vorhandenen Möbeln, Teppichen, Kleidungsstücken und vor allem Matratzen überprüfen, ob diese Gegenstände Roßhaar enthalten. Eine zeitweilige Entfernung dieser Gegenstände aus dem Wohnbereich hilft festzustellen, ob sie für die Beschwerden des Patienten verant­wortlich sind.

 

 

 

 

 


Besondere spezielle Hinweise zur


Hausstaubmilbenallergie


- Ursache und allgemeine Maßnahmen

 

Als Hausstaubmilbenallergie bezeichnet man eine Sensibilisierung und allergische Reaktion gegenüber dem Kot von Hausstaubmilben, die Rhinitis, Jucken und allergisches Asthma auslösen können. Durch eine Reihe von Maßnahmen können die Symptome vermieden oder gemildert werden.

 

Symptome und Beschwerden

 

 

Die Symptome der Hausstauballergie (eigentlich Hausstaubmilbenallergie) sind häufig Dauerschnupfen und Niesanfälle, Augenjucken, sowie angeschwollene, tränende Augenschleimhaut, Ohrenjucken, Halsschmerzen, Jucken oder Anschwellen der Nasen- oder Rachenschleimhaut, in einigen Fällen auch asthmatische Reaktionen, wie asthmatischer Husten.

Aus einem allergischen Schnupfen kann sich nach Jahren ein Asthma entwickeln. Man spricht dann auch von Etagenwechsel.

 

 

Ursachen

Hausstaubmilbe

 

 

Hausstaubmilbe (Dermatophagoides pteronyssinus) 

 

Ausgelöst wird diese Reaktion des Immunsystems – es handelt sich um eine allergische Reaktion vom Typ I („Soforttyp“) – nicht durch den Hausstaub direkt, sondern durch den Kot von Hausstaubmilben, die in dem Staub leben. Das hierbei wohl wichtigste Allergen ist das sogenannte P1-Antigen.

Die nur unter dem Mikroskop sichtbaren Tierchen – zu nennen sind insbesondere Dermatophagoides pteronyssinus und Dermatophagoides farinae – ernähren sich von Hautschuppen (Dermatophagoides = Hautfresser), von denen jeder Mensch pro Tag ca. 1,5 g verliert.

 

 

 Anamnese

 

Rhinitis

Konjunktivitis

Obstruktive Bronchitis

Ekzem

Bauchprobleme und Sonstiges

 

Diagnose

 

Pricktest

Bluttest

Lungenfunktion

Rhinomanometrie

Expositionstestung

 

 

 Therapie

 

( 1 )     Sanierung der Umgebung

 

Teppichböden, dicke staubfangende Vorhänge und alle Gegenstände entfernen, die Hausstaubmilbenträger sein könnten. Glatter Boden, der keinen Staub speichert. Allergikermatratze und Allergikerkissen ( s.u. ) und Bettüberzüge ( s.u. ) für Allergiker.

 

Bei Besuchen in einer fremden Umgebung ganz bewußt auf mögliche Hausstaubmilbenquellen achten.

 

( 2 )     Matratze und Kopfkissen

 

Es gibt spezielle Matratzen und Kopfkissen für Hausstaubmilbenallergiker 

( beispielsweise von Dunlopillo )


Dunlopillo

 

Dunlopillo Matratze

 

( 3 )     Bettüberzüge

 

Beispielsweise die Firma Allergika bietet spezielle Bezüge an, die über die Bettwäsche gezogen werden. Viele Krankenkassen übernehmen einen Teil der Kosten.

 

Allergike Bettüberzüge


Allergika Bettüberzüge

  

( 4 )     Testung und Behandlung von nicht beweglichen Gegenständen ( Z.B. Sitzecke )

 

Staub saugen und den Staub in getrennten Staubsauger-Beuteln auffangen

Acarex-Test durchführen

Acarosan-Behandlung durchführen

Acarax Test

 Acarex Test

Acarosan Spray

 Acarosan Spray

 

 

( 5 )     Milbenentfernung von Kuscheltieren, anderen beweglichen Gegenständen und Kissen

 

Erhitzen über 60 Grad in der Sauna vernichtet die Milben

 

 ( 6 )     Staubentfernung von Boden und Gegenständen

 

iRobot Roomba 780 Staubsaug-Roboter

iRobot

 - saugt auch unter Schrank und Bett

 

 ( 7 )     Staubentfernung und Milbenentfernung aus der Luft

 

 Rowenta PU2120 Intense Pure Air Luftreiniger

Rowenta PU2120

 

( 8 )     Medikamentös


Die individuelle medikamentöse Therapie wird mit dem Arzt abgesprochen.


P.S.: Die angegebenen Hilfsmittel sind Beispiele und sollen nicht als Werbung verstanden werden. Möglicherweise bieten andere Firmen ähnliche Produkte an. 



Asthma-Therapie:  Inhalationsbehandlung

 

 

 

Es gibt prinzipiell vier Möglichkeiten der Inhalationstherapie:

 

 

1.  Spray mit direktem Kontakt zum Mund

2.  Spray mit Einsatz eines Autohalers

3.  Spray mit Inhalation über eine Inhalierhilfe ( Reservoirs )

4.  Inhalation mittels Ultraschallvernehler (z.B. Pari-Boy)

 

 

Zu 1:

 

    Ein Spray mit direktem Ansatz am Mund ist die einfachste und praktikabelste Möglichkeit der Behandlung. Der Einsatz ist jedoch nur möglich bei größeren Kindern, wenn gewährleistet ist, daß das Spray auch tief in die Atemwege inhaliert und nicht nur in den Mund gesprüht wird.

 

 

Zu 2:

 

    Wenn nicht gewährleistet ist, daß ein Patienten die Koordination vom Auslösen des Sprays und Einatmen schafft, benutzt man einen Autohaler. Dieser löst den Spraystoß erst aus, wenn der Patient mit einer bestimmten Kraft einatmet. Damit ist die Chance, daß das Spray bis in die Bronchien gelangt, größer.

 

 

Zu 3:

 

    Kleinere Kinder und Säuglinge sollten eine Inhalierhilfe benutzen. In die Inhalierhilfe wird das Spray hineingesprüht und von dort mit mehreren Atemzügen eingeatmet. Der Einsatz einer Inhalierhilfe ist auch schon bei Neugeborenen möglich.

 

 

Zu 4:

 

   Ganz junge Säuglinge werden es nicht sofort schaffen, ein Asthmaspray ohne Inhalationshilfe tief zu inhalieren. Auch größere Kinder müssen die Technik der Inhalation erst richtig erlernen.

 Unter diesen Umständen kann es sinnvoll sein, die Medikamente über einen Ultraschallvernehbler     ( z.B. Pari-Boy ) zu inhalieren. Trägermaterial der Medikamente ist im Ultraschallvernebler die Kochsalzlösung. Diese Kochsalzlösung hat zusätzlich den positiven Effekt, daß durch die Inhalation die Atemwege angefeuchtet werden. Der Ultraschallvernebler proziert Tröpfchen mit einer sehr kleinen Teilchengröße, die bis in die kleinsten Atemwege inhaliert werden können.

 

 

 

 

Hinweise  zur  Benutzung  eines  INHALIERGERÄTES

 

 

 

Vor dem ersten Gebrauch:  Reinigung der Inhalationsteile ( siehe Gebrauchsanweisung ) mit klarem Wasser und Zusammensetzen des Gerätes.


*
          Gründliche Reinigung der Hände vor der Zubereitung der Inhalationsflüssigkeit

*          Einfüllen der Inhalationslösung (z.B. 8 Tropfen Salbutamol  auf Kochsalzlösung - 2 ml)

*          Maske möglichst nah an die Nase/Mund des Kindes plazieren und kontinuierlich versprühen

*          Ziel ist es, das Angebot des Inhalates für das Kind optimal zu gestalten, wobei Messungen       ergeben haben, daß bei einer Inhalation maximal 1% des Inhalates in die kleinsten Atemwege      gelangen.


*          Einen ausführlichen Inhalationsplan erhalten Sie in unserer Praxis.


 


    Nach der Inhalation:

 

*          Alle Teile des Inhaliergerätes, die mit dem Mund des Patienten bzw. mit dem Medikament in   Berührung kommen, auseinanderschrauben, mit heißem Wasser und Geschirrspülmittel        reinigen, mit heißem, klarem Wasser nachspülen, Einzelteile abtrocknen und abdecken.

*
          Medikamentenbehälter gut verschließen und nötigenfalls im Kühlschrank aufbewahren!                         Öffnungsdatum auf allen Medikamenten vermerken. Nach vier Wochen verwerfen!

*
          Bei niedrigen Außentemperaturen noch etwa 30 min nach der Inhalation in der Wohnung           bleiben.

*
          Möglichst keine Benutzung des Inhaliergerätes durch andere Familienangehörige (außer nach     vorausgehender und nachfolgender gründlicher Reinigung)!